Erleben, was verbindet.

RegionSüdwestAnsprechpartner Anfrage Telefon
Einkäufergruppe3LP / Deutsche Telekom Services Europe SEAnsprechpartner Anfrage FAX+49 391 580100113
Ansprechpartner Anfrage Ansprechpartner Anfrage E-Mailtiefbau@telekom.de
Belegnummer1000002182/00010BANF-Info0202522990/00060
GewerkBauleistgen FestnetzSubmissionsnummer202522990
Avisierter Auftragswert119.830,00 €  
BelegstatusGeaendertBelegeingang07.10.2021, 16:06:02 Uhr
Belegnummer1000002182/00010geplanter Ausführungszeitraum10.01.2022 bis inkl. 14.03.2022
Ort Kaiserslautern, Trippstadter StraßeBewerbungsfristbis inkl. 21.10.2021
Die Telekom Deutschland beabsichtigt die nachfolgenden Leistungen in
einer Ausschreibung zu vergeben:

Die Leistungserbringung umfasst Baumaßnahme am unterirdischen Liniennetz
im PTI 11 im Ortsnetz (ON) 0631

Vertragsart
Einzelvertrag


Vertragsbeginn: 10.01.2022
Vertragsende: 14.03.2022

Ausführungsort:
Postleitzahl: 67663
Ort: Kaiserslautern
Straße/Hausnummer: Trippstadter Straße


Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke:

Tiefbau
Kabelziehen
Kabelmontage Kupfer
Kabelmontage Glasfaser
Sonstiges (Umlegen/Umrüsten, Montage, Kabelziehen) ? siehe detaillierte
Beschreibung

Die zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen (ZTV-TKNetz) sind nach
Anmeldung im eVergabe-Portal einsehbar und können heruntergeladen
werden.

Verantwortliche Niederlassung und PTI für die Durchführung der
Baumaßnahme:
- Niederlassung SÜDWEST, PTI 11


Detaillierte Beschreibung der Baumaßnahme:

Es handelt sich um eine ?Umlegen/Umrüsten" Maßnahme der Telekom. Anlass
für die Umlegung ist die Erneuerung und Ertüchtigung einer Bahnbrücke
und des darunter befindlichen Tunnelbauwerks (Straße). Die vorhandene
Kabelkanalanlage der Telekom bestehend aus 18 KKR DN100 muss auf einer
Länge von mindestens 105 m umgelegt werden. Dazu wird eine neue
Kabelkanalanlage bestehend aus 10 KKR DN100 errichtet. Der Bauherr für
die neue Kabelkanalanlage ist die Deutsche Bahn. Die Kabel der Deutschen
Telekom müssen in die neue Kabelkanalanlage ?umgezogen" werden. Hier ist
auch eine Verringerung des Kabelquerschnitts (Kupfer)geplant. Arbeiten
zur Bereinigung der Kupferkabel finden bereits im Vorfeld der
eigentlichen Maßnahme ab.

Die Deutsche Telekom übernimmt eine Kabelkanalanlage bestehend aus 10
KKR DN 100 im Baufeld ?Trippstadter Straße" von der DB Netz AG.
Grundlage für die Abnahme ist die Kalibrierung/Prüfung auf
Durchgängigkeit (belegt mit entsprechenden Protokollen) welche durch die
DB Netz AG erstellt wird. Der Auftragnehmer der Telekom übernimmt die
Anlage also kalibriert und geprüft.

Die Übergabepunkte der neuen Anlage werden im Laufe des Monats Oktober
2021 noch zwischen DB Netz AG und Telekom festgelegt. Der Auftragnehmer
der Telekom wird rechtzeitig einbezogen.

Beim Umziehen der Kupferkabel soll möglichst unterbrechungsfrei bzw.
unterbrechungsarm umgeschaltet werden. Für die Glasfaserkabel sind
Arbeiten im Wartungsfenster (Nachtarbeiten) erforderlich. Der
Auftragnehmer verpflichtet sich mit der Telekom die Termine zur
Umschaltung der einzelnen Hauptkabel dezidiert abzustimmen.

Es sind auch Arbeiten außerhalb des Baufelds erforderlich.


Für das Beziehen der neuen Anlage (Verlegung/einziehen der neuen Kabel,
Kabelumschlussarbeiten, Rückbau der alten Kabel) steht dem Auftragnehmer
der Telekom ein Baufenster von 9 Wochen zur Verfügung. Der Baubeginn ist
derzeit für 10.01.2022 vorgesehen. Der Baubeginn wird seitens der DB
Netz AG festgelegt. Der Auftragnehmer der Telekom hat sich an der
Koordinierung zwischen Bahn und Telekom zu beteiligen und sich
einzubringen.

Der Auftragnehmer stellt für die Dauer der Bauzeit eine Betreuung der
Baustelle vor Ort sicher und nennt einen Projektleiter als
Ansprechpartner für die Maßnahme.



Auszuführende Gewerke:
(x) Tiefbau
(x) Kabelziehen
(x) Kabelmontage Kupfer
(x) Kabelmontage Glasfaser
(X) Sonstiges (Umlegen/Umrüsten, Montage, Kabelziehen) ? siehe
detaillierte Beschreibung oben

Die im beiliegenden LV enthaltenen Mengen stellen den aktuellen
Planungsstand dar. Während der Ausführung können sich Änderungen
ergeben.

Zusatzinformationen:
(x) Bekannte Fremdanlagen sind zu berücksichtigen
(x) Koordinierung mit der Bahn und weiteren Versorgungsträgern
erforderlich
(_) Felsen oder Betonbauten/-Reste sind zu erwarten
(_) nachlaufendes Wasser ist zu berücksichtigen/erwarten

Fachlicher Ansprechpartner PTI Frederic Keller Tel.: 0681 840 6758

Es gelten die Regelungen der Vertragsbestandteile gemäß Ziffer 2 der
?Einkaufsbedingungen der Deutschen Telekom Gruppe für Planungs-, Bau-
und Bauüberwachungsleistungen für das Telekommunikationsnetz (EB Bau
TKNetz)" zum Beispiel ZTV-TKNetz 9.

Für die termingerechte Abwicklung der Vertragsleistung können mehrere
Trupps notwendig sein.
Der Auftragnehmer (AN) hat zum Ausführungsbeginn einen mit allen im
Rahmen der Leistungserbringung erforderlichen Entscheidungsbefugnissen
ausgestatteten, deutschsprachigen. Bauleiter/Verantwortlichen zu
benennen, dessen Erreichbarkeit über Mobiltelefon zu gewährleisten ist.

Die erforderlichen Dokumente und Unterlagen werden dem AN vor Beginn der
Maßnahme in der Regel per eMail oder in Papierform übergeben.
Die auszuführenden Arbeiten können bei Bedarf anhand der Dokumente und
Unterlagen durch den Beauftragten der Telekom (BvT) erläutert werden.

Vor Beginn ist in der Regel mit dem Wegeunterhaltspflichtigen eine
Begehung durchzuführen und zu protokollieren. Nach der Zustimmung des
Wegeunterhaltungspflichtigen sind die erforderlichen Bauleistungen
auszuführen.

Sicherheits- und Gesundheitskoordination
Die Ausführung der Arbeiten ist grundsätzlich so zu gestalten, dass
keine gegenseitigen Gefährdungen zwischen gleichzeitig tätigen
Unternehmen oder mit im Tätigkeitsbereich aktiven Dritten entstehen. Die
Arbeiten der Einzelgewerke (Unternehmen) sollen ausschließlich
nacheinander bzw. örtlich getrennt voneinander ausgeführt werden.
Ist dieses nicht zu gewährleisten, so sind die Arbeiten untereinander zu
koordinieren. Der AN nutzt hierzu die Koordinationscheckliste und teilt
dies dem BvT mit (Herreichung einer Kopie).

Für Tiefbauarbeiten gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10, 11, 13 und 20.
Der AN nimmt im Auftrag des AG die Verkehrssicherungspflicht war. Über
die Art und den Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss sich der
AN bei der zuständigen Kommune /Gemeinde /Stadt informieren und die
erforderlichen Genehmigungen (inkl. Verkehrszeichenplan) beantragen.

Eventuell anfallende Gebührenforderungen der Kommune / Gemeinde / Stadt
werden durch den AG nach Vorlagen der entsprechenden Gebührenbescheide
und den Zahlungsbelegen vergütet, vorausgesetzt sie stehen im
Zusammenhang mit dem Antrag auf Zustimmung zu einer Aufgrabung in
Verbindung mit Anträgen auf Befreiung von den Bestimmungen der StVO.

Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den TK-Anlagen (dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf.
Hauseinführungen, Längenangaben, sowie alle relevanten Daten), damit
diese lückenlos in den Dokumentations-Systemen des AG z.B. MEGAPLAN
eingearbeitet werden können.

Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von Ver- und
Entsorgungsleitungen anderer Versorgungsunternehmen und der Deutschen
Telekom (Telekom) zu rechnen. Entsprechende Schachtscheine/
Aufgrabungsgenehmigungen sind nachweislich, auch von der Telekom,
selbständig einzuholen.

Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht z.B. gemäß
Kabelschutzanweisung auszuführen, da im Baubereich in Betrieb
befindliche Kabel der Telekom sowie anderer Versorgungsträger vorhanden
sind. Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen Kabeln und Kabelrohren
der Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln der
Energieversorgungsunternehmen (EVU) ist unbedingt einzuhalten.
Vorhandene Kabel und Kabelgarnituren sind für die Dauer der Arbeiten so
zu lagern und zu schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch
fahrlässige Handlungen Dritter beschädigt werden können. Bei
festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche Bestimmungen und
Gesetze bezüglich Umwelt- und Baumschutz einzuhalten.

Zu gewährleisten ist:
die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge
in den
Baustellenbereichen
die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und Versorgungsträger
Selbstständiges Auskunden der Baustellen
Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor Beginn der
Bauarbeiten
nachweislich beim Grundstücks- bzw. Hauseigentümer an, und stimmt den
Ablauf der
Arbeiten ab
Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN betroffene
Anlieger nachweislich über
entstehende Beeinträchtigungen (z.B. eingeschränkte Zugänglichkeit von
Grundstücken).
Ggf. ist durch den AN vor Baubeginn eine Bauanlaufberatung mit
Ortsbegehung mit dem
Wegebaulastträger eigenständig zu organisieren und durchzuführen
Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen nach
Vorgaben des BvT
Liefern einer Bilddokumentation nach Vorgabe der ZTV





Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Betonteile sind
vorschriftsmäßig zu entsorgen.

Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen
Bestimmungen nachweislich (Entsorgungsnachweis) zu entsorgen. Bei
Notwendigkeit ist vorab durch den AN eine Deponiegenehmigung zu
beantragen.

Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu liefern
sind, ist auf Verlangen des BvT der Herkunftsnachweis zu erbringen.

Koordinierung
Bei gemeinsamen Verlegungen mit ?Dritten" erfolgt die Verrechnung mit
den OZ/LNr der Gruppe 37 bzw. mit Einzel-OZ/LNr, abhängig vom jeweiligen
Grabenprofil und den einzubringenden Medien mit einem vom BvT zwischen
dem ?Dritten" abgestimmten Faktor gleich oder kleiner 0,7.




Materialübergabe/-rückgabe

Übergabestellen für Material:
(X)auf die Baustelle
(_)auf den Lagerplatz des AN
(X)Lagerflächen PTI

Anschrift:
Deutsche Telekom Technik GmbH
Pirmasenser Straße 65
67663 Kaiserslautern

Wird als Übergabestelle der Lagerplatz des AN festgelegt, hat dieser das
Material der Telekom getrennt von seinen Materialien zu lagern und vor
Beschädigung und Diebstahl zu schützen.

Der AN weist das verbrauchte Material anhand einer selbst erstellten
Dokumentation nach.
Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Materialien sind
gemäß den gesetzlichen Vorschriften zu entsorgen. Die
Entsorgungsnachweise sind auf Verlangen dem BvT vorzulegen.

Materialrückgabe:
Das beigestellte Material, welches nicht benötigt wurde, sowie Material,
das gewonnen wurde, wird durch den AN beim zuständigen BvT angezeigt. Im
Anschluss stellt der BvT die für die Rücklieferung notwendigen
Begleitpapiere dem AN zur Verfügung. Der AN stellt die zurück zu
liefernden Materialen incl. der Begleitpapiere für die Abholung durch
einen Logistikdienstleister bereit. Geeignetes Hebewerkzeug zum Be- und
Entladen des Materials, auch Kabeltrommeln, hat der AN beizustellen.





Kabelziehen/ Kabel einblasen

Kabelzieh- und Einblasarbeiten (z.B. Gf-Kabel, Cu-Kabel, SNR,
Mehrfachrohr) sind außerorts wie auch innerorts und ggf. auf kürzeren
Teilstrecken einer Kabelrohranlage (KR) notwendig.
Das Hinzuziehen eines Kabels in ein belegtes KR kann erforderlich
werden.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 11 und 40.

Für alle durchgeführten Einzieh- bzw. Einblasvorgänge ist das jeweilige
Einzieh- bzw. Einblasprotokoll dem BvT zu übergeben.
Die Qualität der eingezogenen Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist nach Vorgabe des BvT ein Kalibrierungsprotokoll
zu erstellen.

Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.

Die Kennzeichnung der TK-Anlagen vor Ort und in der Rotberichtigung ist
eine eingeschlossene Leistung und sorgfältig auszuführen.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den TK-Anlagen (dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf.
Hauseinführungen, Längenangaben, sowie alle relevanten Daten), damit
diese lückenlos in den Dokumentationssystemen des AG, z.B. MEGAPLAN,
eingearbeitet werden können.



Montagearbeiten am Kupfernetz


Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen
(TK-Anlagen) durchzuführen. Umschaltarbeiten an in Betrieb befindlichen
Kabeln sind vom AN zu koordinieren.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 41.

Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei
Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 ? 5:30 Uhr) erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.


Montagearbeiten am Glasfasernetz

Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen
(TK-Anlagen) durchzuführen. Die in der Glasfasermontage eingesetzten
Monteure haben ein Zertifikat über erfolgreiche Schulungen in den
jeweiligen Gf-Montagetechniken (z.B. E<(>&<)>MMS-Technik) auf
Anforderung des
BvT vorzulegen.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 48.

Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei
Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 ? 5:30 Uhr) erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.

Die Abnahme- und Inbetriebnahmemessungen sind entsprechend den Vorgaben
der ZTV- TKNetz 43 durchzuführen.



Voraussetzungen
Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit bei den ausgeschriebenen
Gewerken, insbesondere profunde Kenntnisse der Zusätzliche Technische
Vertragsbedingungen der Deutschen Telekom AG sowie die einschlägigen
EU-Richtlinien/Normen, VDE- und/oder DIN-Vorschriften sowie die
Bestimmungen und Vorschriften der jeweiligen Landesbauordnung, der
Berufsgenossenschaft, des Gewerbeaufsichtsamtes und alle Gesetze,
Verordnungen, Ortssatzungen und sonstige Vorschriften, die das
Bauvorhaben betreffen.


Sofern Sie Interesse an der Teilnahme der Ausschreibung haben, bitten
wir Sie um Bestätigung der Teilnahme in der eVergabe oder sofern Sie
noch nicht registriert sind, per eMail an folgende Adresse:
tiefbau@telekom.de

Aus der Interessensbekundung kann nicht automatisch die Beteiligung an
der Ausschreibung abgeleitet werden.

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