RegionNordAnsprechpartner Anfrage Telefon
Einkäufergruppe3AZ / Deutsche Telekom Services Europe SEAnsprechpartner Anfrage FAX+49 391 580100113
Ansprechpartner Anfrage Ansprechpartner Anfrage E-Mailtiefbau@telekom.de
Belegnummer1000003574/00010BANF-Info0206109178/00010
GewerkBauleistgen unterirdSubmissionsnummer(nicht gesetzt)
Avisierter Auftragswert0,00 €Projektnummer(nicht gesetzt)
BelegstatusAktuellBelegeingang04.06.2024, 12:36:02 Uhr
Belegnummer1000003574/00010geplanter Ausführungszeitraum01.08.2024 bis inkl. 01.09.2025
Ort Entstörung Bereich der T NL Nord, PTI 23Bewerbungsfristbis inkl. 26.07.2024
Aktueller Status Entstörgeschäft

Leistungsbeschreibung

Allgemeines

Die Leistungserbringung umfasst Entstörung im Bereich der T NL Nord, PTI
23. Laut angehängten Gebietsplan

Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke:

? Tiefbau
? Montage CU
? Montage GF
? Dokumentieren
? Einmessen
? Entstören CU_GF
? Materialwirtschaft

Regionale Hinweise:

Die zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen (ZTV-TKNetz) sind nach
Anmeldung im eVergabe-Portal einsehbar und können heruntergeladen
werden.

Angegebene Mengen gemäß Leistungsverzeichnis (LV) sind unverbindliche
Planungsmengen. Ansprüche auf exakte Erfüllung der Mengen pro
Leistungsnummern in den einzelnen Gewerken können daraus nicht
abgeleitet werden.

Im gesamten Bereich des Rahmenvertrages können an unterschiedlichen
Arbeitsorten gleichzeitig mehrere Baumaßnahmen zur Ausführung kommen.
Für diese Arbeiten müssen ausreichend, ständig gut ausgebildete und
nicht öfter wechselnde Firmenangehörige zur Verfügung stehen.
Die eingesetzten Kräfte haben während des Außeneinsatzes ein
ordentliches, einheitliches, arbeitsschutzgerechtes und die
Firmenzugehörigkeit erkennen lassendes äußeres Erscheinungsbild sicher
zu stellen. In Gebäuden der Telekom sind sie zum sichtbaren Tragen eines
Firmenausweises verpflichtet.

Der Auftragnehmer (AN) hat rechtzeitig vor Ausführungsbeginn einen mit
allen im Rahmen der Leistungserbringung erforderlichen
Entscheidungsbefugnissen ausgestatteten, deutschsprachigen
Verantwortlichen/Bauleiter zu benennen, dessen Erreichbarkeit über
Mobiltelefon zu gewährleisten ist.
Es sind Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse anzugeben, über die in
Ausnahmefällen Aufträge erteilt und notwendige Unterlagen übermittelt
werden können.

Die auszuführenden Arbeiten werden über IT-Systeme innerhalb des
Vertragszeitraums durch Abrufe beauftragt. Es ist nicht mit einer
gleichmäßigen Auslastung der Kräfte zu rechnen.

Die erforderlichen Unterlagen zum Abruf werden dem AN vor Beginn der
Maßnahme in der Regel per IT-System übersandt und im Ausnahmefall per E-
Mail.
Die auszuführenden Arbeiten können bei Bedarf anhand der Unterlagen
durch den Beauftragten von Telekom (BvT) erläutert werden.

Planbare Maßnahmen sind im vorgegebenen Zeitfenster der Beauftragung zu
erledigen, bzw. an dem mit dem betroffenen Kunden oder dem zuständigen
BvT abgestimmten Termin zu beginnen. Fertigstellungstermine der Abrufe
sind einzuhalten.
Notwendige Terminverschiebungen (Ausnahmefall) müssen rechtzeitig dem
BvT angezeigt und mit ihm neu abgesprochen werden.

Der AN muss die zur Ausführung der Tätigkeiten erforderlichen
Qualifizierungen und Schulungen besitzen. Nachweise sind
gewerkspezifisch vor Aufnahme der Tätigkeiten auf Verlangen vorzulegen.

Der BvT wird mit dem AN Produktionsgespräche durchführen. Im Rahmen
dieser wird analysiert wie die Beauftragung/Ausführung der Arbeiten
verbessert werden kann.

Der AN hat sich rechtzeitig und eigenverantwortlich über neue Produkte,
Dienste und Techniken zu informieren. Kosten für etwaigen
Fortbildungsbedarf trägt der AN.
Die erforderliche technische Ausstattung (z.B. IT-Systeme/Software,
Prüf-, Messmittel und Werkzeug) ist vom AN vorzuhalten und fortlaufend
dem Stand der Technik anzupassen.


Anlagen
Gebietskarte

Tiefbau

Als Tiefbauarbeiten gelten neben dem Tiefbau sämtliche Verlegeverfahren
zum Auslegen und Instandhalten von TK-Anlagen, inklusive Herstellen von
Hausanschlüssen, Gebäudeeinführungen, Montage- und Ziehgruben, Arbeiten
an Kabelkanal-/Schachtanlagen sowie Gehäusen und Stromsäulen.
Der Tiefbau ist in offener oder geschlossener Bauweise durchzuführen
(z.B. Pflug- und Bohrverfahren).

Neben den branchenüblichen ZTV, DIN-Normen und Umweltschutz gelten
zusätzlich die Regelungen der ZTV-TKNetz 10, 11, 12, 13, 20 und 40.
- 10: Tiefbau
- 11: Erdverlegung von Kabel und Rohren
- 12: Kabelkanal- und Schachtanlagen
- 13: unterirdische Bauwerke
- 20: Gehäuse <(>&<)> Stromsäulen
- 40: Kabelziehen/-einblasen

Die erforderlichen Bauleistungen sind nach den o.g. Regeln auszuführen.
Dabei nimmt der AN im Auftrag des AG die Verkehrssicherungspflicht wahr,
auch kurzfristig bei Havariefällen.
Vor Beginn der Bauarbeiten hat der AN einen Verkehrszeichenplan zu
erstellen, eine VAO (verkehrsrechtliche Anordnung) einzuholen und diese
dem BvT vor Baubeginn zu übergeben. Über die Art und den Umfang der VAO
muss sich der AN bei der zuständigen Kommune/Gemeinde/Stadt informieren.
Anfallende Gebührenforderungen werden durch den AG nach Vorlagen der
entsprechenden Gebührenbescheide vergütet.

Die finale Bauabsprache zu Tiefbaustrecken (Begehung) erfolgt zwischen
AN und BvT unter Beteiligung Wegebaulastträger/Kommune in einem
Vororttermin. Die Protokollierung obliegt dem AN. Zusätzliche
Genehmigungen zum Bauablauf werden durch den AN eingeholt.

Der AN hat sich vor Beginn der Tiefbauarbeiten von allen
Versorgungsunternehmen Planauskünfte einzuholen. Die
Kabelschutzanweisungen der einzelnen Leitungsarten/Gewerken sind zu
beachten.
Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen TK-Anlagen und anderen
Versorgungsunternehmen ist unbedingt einzuhalten. Vorhandene Kabel und
Kabelgarnituren sind für die Dauer der Arbeiten so zu lagern und zu
schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch fahrlässige
Handlungen Dritter beschädigt werden können. Bei festgestellten
Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist unverzüglich der
BvT zu unterrichten.

Die Leitung auf der Baustelle ist durch einen überwiegend anwesenden
Vorarbeiter sicherzustellen.

Der AN hat zu gewährleisten:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und
Entsorgungsfahrzeuge in den Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und Versorgungsträger
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen
- Anmeldung und Koordination der Arbeiten auf Privatgrund mit dem
Grundstücks- bzw. Hauseigentümer oder deren Vertreter
- Unterrichtung der betroffenen Anlieger über entstehende
Beeinträchtigungen (z.B. eingeschränkte Zugänglichkeit von Grundstücken)
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen
- Liefern einer Bilddokumentation nach Vorgabe der ZTV

Die Qualität der neuverlegten Rohre ist gemäß ZTV durch eine
Kalibrierung nachzuweisen. Für alle durchgeführten Einzieh- bzw.
Einblasvorgänge ist das jeweilige Protokoll dem BvT zu übergeben.

Die Kennzeichnung der TK-Anlagen vor Ort und die Dokumentation ist eine
eingeschlossene Leistung.

Der AN ist im Rahmen der Eigenüberwachung für die Qualität der
verwendeten Baustoffe und deren Herkunftsnachweise verantwortlich.

Der tagesaktuelle Baufortgang der Maßnahme ist in IT-Systeme/Apps vom AN
gemäß Vorgaben ZTV/BvT zu dokumentieren.

Hierfür ist eine digitale Trassenaufnahme erforderlich. Diese beinhaltet
u.a. GNSS-referenzierte Trassen, georeferenziertes Bildmaterial und 3D-
Grabenprofile. Die erstellten Daten sind täglich, über bereitgestellte
Datenschnittstellen, an den BvT zu liefern.

Ohne digitale Trassenaufnahme übernimmt der AN die Einmessung aller
Neuverlegungen bzw. Änderungen an den TK-Anlagen (am offenen Graben) und
erstellt zeitnah eine Rotberichtigung nach Vorgaben der ZTV 23 <(>&<)>
24
damit diese in den Dokumentations-Systemen des AG eingearbeitet werden
können. Diese sind, passend zum Baufortschritt, dem BvT in dem
jeweiligen IT-System/App zu übergeben.

Bei koordinierten Maßnahmen werden die Leistungspositionen mit
Faktorenregelung kleiner 1 abgerechnet.

Rufbereitschaft/Herbeiruf (nur bei ?Gefahr in Verzug"):
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern und
Kontaktdaten, die im Falle sicherheitsrelevanter Mängel auf der
Baustelle außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn-
und Feiertagen) zu erreichen sind.

Montagearbeiten am Kupfernetz


Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen
(TK-Anlagen) durchzuführen. Umschaltarbeiten an in Betrieb befindlichen
Kabeln sind vom AN zu koordinieren.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 41.

Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei
Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 ? 5:30 Uhr) erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.


Nicht planbare Leistungen (Montage Kupfernetz):

Im Störungsfall ist eine Antrittszeit von 2 Stunden zu gewährleisten.

Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartnern, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.

Bei Montagearbeiten, welche nach einer Beschädigung durch Dritte
erforderlich sind, ist eine Beweissicherung mittels einer Checkliste
vorzunehmen und mit digitalen Fotos zu dokumentieren, ebenso sind
regelmäßige telefonische Zwischenmeldungen an den BvT abzugeben.

Nach der Fehlerbeseitigung ist eine sofortige telefonische Rückmeldung
erforderlich.

Montagearbeiten am Glasfasernetz

Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen
(TK-Anlagen) durchzuführen. Die in der Glasfasermontage eingesetzten
Monteure haben ein Zertifikat über erfolgreiche Schulungen in den
jeweiligen Gf-Montagetechniken (z.B. E<(>&<)>MMS-Technik) auf
Anforderung des
BvT vorzulegen.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 48.

Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei
Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 ? 5:30 Uhr) erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.

Die Abnahme- und Inbetriebnahmemessungen sind entsprechend den Vorgaben
der ZTV- TKNetz 43 durchzuführen.


Nicht planbare Leistungen (Montage Glasfasernetz)

Im Störungsfall ist eine Antrittszeit von 2 Stunden zu gewährleisten.

Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartnern, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.

Bei Montagearbeiten, welche nach einer Beschädigung durch Dritte
erforderlich sind, ist eine Beweissicherung mittels einer Checkliste
vorzunehmen und mit digitalen Fotos zu dokumentieren, ebenso sind
regelmäßige telefonische Zwischenmeldungen an den BvT abzugeben.

Nach der Fehlerbeseitigung ist eine sofortige telefonische Rückmeldung
erforderlich.

Einmessen (georeferenziert)

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 23.

Der AN übernimmt die Einmessung der Lage von TK-Anlagen bei Neubau und
Änderungen z.B. Trassen, MFG/KVz-Standorte, Muffen, Hauseinführungen mit
allen relevanten Daten, die zu einer lückenlosen Dokumentation im
Telekom IV-System MEGAPLAN notwendig sind, in georeferenzierter Form
nach Format-Vorgabe des BvT.

Beim Einmessen sind Bezugspunkte aus der Bestandsdokumentation MEGAPLAN
zu verwenden. Bei fehlender Topografie ist diese nach Vorgabe und
gesonderter Beauftragung des BvT entlang der Trasse aufzunehmen.

Störungseingrenzung/ -beseitigung Cu + Gf

Der AN muss in der Lage sein alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben im
Rahmen der Fehlereingrenzung und -beseitigung an unterirdischen
Telekommunikationslinien und ?anlagen eigenständig durchzuführen.

Der AN übernimmt eigenverantwortlich die Fehlereingrenzung,
Schadens-/Beweissicherung sowie die Beseitigung der Kabelstörung durch
eine provisorische Instandsetzung.
Sofern eine finale Instandsetzung ohne größeren Montageaufwand
(Schaltarbeiten, Reinigung von Kontaktstellen?) möglich ist, ist diese
sofort durchzuführen.

Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10 und 11.


Entstörfristen:

Für Störungsfälle gelten folgende Fristen für die Teile Antrittszeit,
Störungsbeseitigung und Restarbeiten:

Die Antrittszeit beträgt 2 oder 4 oder 6 Stunden.
Zeiten der Störungsbeseitigung (nach Antrittszeit):
- Innerhalb 2 Std. ca.5%
- Innerhalb 4 Std. ca.10%
- Innerhalb 20 Std. ca.70%
- Größer 20 Std. bis 20 Arbeitstage ca.15%

Restarbeiten sind innerhalb von 20 Arbeitstagen (AT) nach technischer
Beauftragung zu erledigen, z. B. bei provisorischer Entstörung. Die
Gesamtdauer zur Erledigung eines Auftrages darf 20 AT nicht
überschreiten.

Mit der technischen Beauftragung werden die vom AN einzuhaltenden
Fristen vom BvT vorgegeben. Bei der Störungsbeseitigung innerhalb von 2
oder 4 Std. ist spätestens nach einer Stunde nach Beauftragung eine
Zwischenmeldung zum aktuellen Stand der Störungs-eingrenzung/ -
beseitigung notwendig.

Können die vorgegebenen Fristen nicht realisiert werden, ist
unverzüglich der BvT zwecks Abstimmung weiterer Vorgehensweise zu
verständigen. Seitens BvT kann verlangt werden, dass die Übermittlung
der neuen Fristen (ggf. inkl. Verzögerungsgrund) über bestehende
Beauftragungssysteme/IT-Schnittstellen erfolgt.

Bei Eintreten von außerordentlichen Auftragsspitzen größer der 3-fachen
durchschnittlichen Störungsanzahl innerhalb des Vertragsgebietes
(Monatsdurchschnitt der letzten drei Monate), wird mit Absprache des BvT
eine Priorisierung der Störungen mit realistischer Terminierung
vorgenommen. Der AN sichert im Rahmen dieser Priorisierung die
schnellstmögliche Erledigung zu.

Abstimmung im Prozess
Eine Verständigung des AN mit dem BvT ist erforderlich u.a. bei:
- Kosten einer Fehlerstelle incl. aller Leistungen > 2000 EUR
- Störungsfällen, bei denen eine umfangreiche Kabelauswechslung
erforderlich ist (>10m)
- Störungsfällen mit Beeinflussungsstörungen
- Störungsfällen an oberirdischen Linien
- durch Dritte verursachte Beschädigungen (auch Vorfindeschäden)
- Elementarschäden (Blitz, Brand, Sturm, Hochwasser etc.)
- Mehr als 2 Baugruben im Zuge von Störungseingrenzungen bzw.
Störungsbeseitigungen

Unmittelbar nach der Störungsbeseitigung, die auch eine provisorische
sein kann, ist die wieder hergestellte Funktionalität des gestörten
Kabels/Kundenproduktes dem BvT mit detaillierten Angaben unverzüglich
zurückzumelden. Seitens BvT kann verlangt werden, dass die Übermittlung
der Fertigstellungsmeldung (inkl. qualifizierter Fehlermeldung) über
bestehende Beauftragungssysteme/IT-Schnittstellen erfolgt.

Dokumentation zur Fehlerursache/ Fehlerbeseitigung, Messprotokolle und
Materialverbrauchs-nachweise sind nach Abschluss der Montagearbeiten
innerhalb von 3 AT an den BvT zu senden.


Schadens- u. Beweissicherung:
Die Schadens-/Beweissicherung ist anhand der Checkliste ?Beweissicherung
bei Beschädigungen von Telekommunikationsanlagen durch Dritte"
vorzunehmen, zu dokumentieren und innerhalb von 3 AT an den BvT
elektronisch zu übergeben. Die Checkliste ist über den BvT anzufordern.
Der AG bietet auf Nachfrage Schulungen für die Schadens-/Beweissicherung
an. Der AN verpflichtet sich, entsprechend geschultes Personal
einzusetzen.

Erläuterungen zur Abrechnung:
Zeitlich versetzt eingehende Störungsaufträge im gleichen Ortsnetz (ON),
Anschlußbereich (AsB), KVz/MFG-Bereich werden nach deren Übermittlung
nicht als separate Störungsbeseitigung beauftragt und vergütet, wenn es
sich um die gleiche Störungsursache handelt und die Arbeiten zur
Behebung dieser Störungsursache noch nicht abgeschlossen sind.

Als separate Störung beauftragt und vergütet wird, wenn die ursprünglich
beauftragte Störung bereits beseitigt und als "Technisch fertig"
zurückgemeldet wurde. In diesen Fällen muss aus der qualifizierten
Fehlermeldung erkennbar sein, dass die zuerst beauftragte
Störungsbeseitigung tatsächlich erfolgreich abgeschlossen war. Beim
Eingang eines weiteren Störungstickets innerhalb von 14 Kalendertagen,
welches im Zusammenhang zur ursprünglichen Störung steht, erfolgt die
Beauftragung des AN grundsätzlich als Reklamation (zunächst keine
separate Vergütung).

Außerordentliche Vorkommnisse
Zur Absicherung von außerordentlichen Vorkommnissen (z.B. auf Grund
extremer Wetterlagen und techn. Großstörungen), erklärt sich der AN
bereit, auch außerhalb seines Einsatzgebietes in angrenzenden PTI-
Bereichen zu unterstützen.
Die Vergütung, der in diesen Fällen aufkommenden Einsatz/-Mehrkosten,
wird zwischen AG und AN einvernehmlich festgelegt.

Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartnern, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.

Messmittel (geeichte/kalibrierte Messinstrumente)
Mehraufwendungen, die im Rahmen der elektrischen Fehlerortung aufgrund
nicht kalibrierter Messinstrumente entstehen, gehen zu Lasten des ANs.
Die Erfassung des RWU ist mit einem Brückenmessverfahren zu ermitteln.

Materialwirtschaft

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 70.

Der AN hat ein Lager einzurichten. Die in diesem Lager zu übernehmenden
Materialmengen werden zwischen dem BvT und dem AN abgestimmt. Das Lager
des AN sollte mit einem Tieflader zu befahren sein.
Das Be- und Entladen des vom AG bereitgestellten Materials wird vor Ort
durch einen Logistikdienstleister des AG (Mo-Fr, 07:00-17:00 Uhr)
vorgenommen. Bei der Warenentgegennahme durch den AN sind die
Lieferscheine von dem Logistikdienstleister entgegenzunehmen und dem BvT
unverzüglich (innerhalb 2 AT) zu übergeben.
Bei beschädigter Lieferung ist der BvT sofort (spätestens am nächsten
Arbeitstag) zu verständigen.
Das vom AG beigestellte Material ist getrennt von dem Material des AN zu
lagern und vor Beschädigungen und Diebstahl zu schützen.
Der AN weist das verbrauchte Material anhand einer
Materialverbrauchsliste (das Format der Liste wird zwischen den Parteien
vereinbart) nach. Die Materialverbrauchsliste ist dem BvT zu Prüfzwecken
zur Verfügung zu stellen.
Zur Nachbefüllung des Lagers sendet der AN eine Aufstellung der
benötigten Menge zeitnah und in Abhängigkeit der Lieferfristen an den
BvT. Diese Zuarbeit kann teilweise entfallen bei abweichender
Vereinbarung Materialhandling AN.

Übergabestellen für Material:
- Baustelle
- Betriebsstelle
- Lagerplatz des AN
- Lagerflächen PTI

Materialrückgabe:
Nicht benötigtes beigestelltes Material und/oder gewonnenes Material,
wird durch den AN beim zuständigen BvT angezeigt. Im Anschluss stellt
der BvT die für die Rücklieferung notwendigen Begleitpapiere dem AN zur
Verfügung. Der AN stellt die zurückzuliefernden Materialen inkl. der
Begleitpapiere für die Abholung durch einen Logistikdienstleister
bereit. Geeignetes Hebewerkzeug zum Be- und Entladen des Materials, auch
Kabeltrommeln, hat der AN beizustellen.
Der Ort der Rücklieferungsstelle wird zwischen dem BvT und AN
abgestimmt.

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